Sonntag, 17 Dezember 2017

Narren haben wieder Zuwachs (SWP)

In Obermarchtal gibt es drei neue Hexen sowie drei neue Turmfratzen. Die Zunft hat auch einige langjährige Mitglieder geehrt und darf nun ein besonderes Siegel führen.

Die Aufnahme neuer und die Ehrung verdienter Mitglieder sowie ein Ausblick auf die kommende Fasnet, die am Dreikönigstag beginnt – dies geschieht beim Häsabstauberball der Narrenzunft Obermarchtal. Sechs Mitglieder wurden dieses Jahr in einer voll besetzten Narrenmolke, dem Zunfthaus, am 11.11. aufgenommen, berichtet der Vorsitzende Florian Siegle – drei Hexen und drei Turmfratzen.

Beim Aufnahmeritual mussten sie einen frisch gebrauten Schloßgeist-Sud trinken, der aus „Donauwasser“, „Kräutern aus dem Hexengarten“ und „Fledermausohren“ bestand. Sie schwörten mit ihren Betschern, Glocken und Besen, das Gebälk des ehrwürdigen Klosters knarren zu lassen und mit den Besuchern der Marchtaler Fasnet ihren närrischen Schabernack zu treiben. Auch der neue Pfarrer  Gianfranco Loi kam in den Genuss des Sudes, quasi als neuer „Mitbewohner“ des Schloßgeistes.

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Hauptversammlung Narrenzunft Obermarchtal (SWP)

Sein erstes Jahr als Zunftmeister hat sehr viel Freude und Spaß gemacht, sagte Florian Siegle in seinem Bericht in der Hauptversammlung der Narrenzunft Obermarchtal. „Sicherlich seien, trotz sechs Jahren Erfahrung im Narrenrat und Gremium, viele Aufgaben neue gewesen.“ Auch die Verantwortung sei natürlich um einiges größer als Zunftmeister. Aber er hob hervor, dass er mit seinem „tollen Gremium verlässliche Partner“ an seiner Seite habe, die ihn grandios unterstützen. Siegle gestand, dass selbst er vor der Fasnet nervös war, hoffte er doch auf gute, erfolgreiche, reibungslose und friedliche Veranstaltungen.

Mit allen Veranstaltungen sei er rückblickend mehr als zufrieden. Besonders den Fasnetsmedig hob er hervor. Nicht nur wegen des Kaiserwetters sei dieser Tag der krönende Abschluss einer hervorragenden Fasnet gewesen, sondern vor allem wegen den vielen originellen Gruppen, den vielfältigen und liebevollen Gromet und den zahlreichen Besuchern. Siegle bedankte sich auch bei allen Hästrägern, die stets zahlreich dabei waren und ihn deshalb – auch dank der Musikgruppen – mit Stolz als Zunftmeister hätten vorausmarschieren lassen, und natürlich für alle Arbeitseinsätze. Schriftführerin Sabine Rösner berichtete über zahlreiche Aktivitäten der Narrenzunft Obermarchtal im vergangenen Jahr. Sie spannte den Bogen von Versammlungen, Hüttenaufenthalten, Wanderungen mit den Zünften der Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte (VFON) bis hin zu launigen Abenden in der Narren-Molke.

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Der Moorochs stimmt sich närrisch ein (Schwäbische)

Bad Buchau sz / Mit dem traditionellen Krautnudelessen hat auch in Bad Buchau am 11.11. exakt um 11 Uhr 11 die sogenannte fünfte Jahreszeit begonnen. Die Narrenzunft Moorochs hatte zum Auftakt ins Kurzentrum geladen und vielen Gästen einige närrische Stunden geboten.

Pünktlich um 11 Uhr 11 zogen die Zunfträte, angeführt von Wissus Quetschharmonikern ins Foyer des Kurzentrums ein. Nicht zu übersehen war, dass die Fasnet unaufhaltsam näher kommt. Zwar beginnt sie genaugenommen erst an Dreikönig, aber die Gäste waren der Meinung, dass man die Feste feiern müsse, wie sie fallen. Und das Krautnudelessen war ein gegebener Anlass für den Start in die fünfte Jahreszeit, um somit die Wartezeit bis Dreikönig etwas zu verkürzen.

Die urigen Quetschharmoniker stimmten dann auch, nach dem Prolog des Zunftbüttels, gleich das Moorochsenlied an, um die Stimmung unter den Gästen zu Beginn auf das richtige Level zu bringen. Zunftmeister Uwe Vogelgesang stellte nach der obligatorischen Begrüßung den neu gewählten Zunftrat vor, bevor die Dankesworte an die Unterstützer und Freunde der Zunft ausgesprochen wurden.

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Obermarchtaler Narren und Musiker im Regierungspräsidium (Schwäbische)

VFON-Präsident Reinhard Siegle übernahm die Begrüßung – Musikkapelle spielt zum Fest

Obermarchtal sz Eine Abordnung der Narrenzunft Obermarchtal sowie der örtlichen Musikkapelle ist am Mittwoch beim Empfang der Narrenverbände und Narrenvereinigungen im Regierungspräsidium Tübingen gewesen. Als Gastgeber fungierte in diesem Jahr erstmals der neue Regierungspräsident Claus Tappeser sowie der Präsident der Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte und Obermarchtals Ehrenzunftmeister Reinhard Siegle.

Nebst der VFON waren auch die Präsidien und Narren der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte, des Verbands Alb-Bodensee-Oberschwaben, Narrenfreundschaftsring Neckar-Gäu, der Narrenfreundschaftsring Zollern-Alb und der Alemannischer Narrenring.

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Konvent der VFON in Burladingen: Fasnet im Spagat (SWP)

Der Konvent – die Hauptversammlung – der Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte, VFON, fand jetzt in Burladigen statt. Grund, warum man diesen Tagungsort wählte, ist, dass die Narrenzunft Nautle erstens Mitglied der Vereinigung ist. Und sie hat zweitens, das Ringtreffen an der vergangenen Fasnet ausgerichtet. Der Ausrichter ist traditionell dann auch Gastgeber des Konvents.

Ringpräsident Reinhard Siegle lobte die Nautle in seinem Jahresrückblick für die hervorragende Organisation des Ringtreffens. Er, meinte Siegle, habe aber bereits im Vorfeld gewusst, dass die Nautle diese Veranstaltung zur vollsten Zufriedenheit des Ringes bewältigen würden.

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Narrenzünfte besuchen Winfried Kretschmann in Stuttgart (Schwäbische)

Region mbu Riedmeckeler und Weller aus Bad Buchau, Daiberhexe und Gloggasäger aus Ertingen, der Dürmentinger Dreiviertelsnarr samt Stocknarr und der Schelm aus Heudorf haben zusammen mit ihren Narrenbrüdern und -schwestern der Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte (VFON) dem Ministerpäsidenten des Landes, Winfried Kretschmann, seiner Frau Gerlinde und weiteren politischen Vertretern Baden-Württembergs im neuen Schloss in Stuttgart ihre Aufwartung gemacht. Alljährlich werden die Narren am Mittwoch vor der Fasnet zum närrischen Umtrunk eingeladen. In diesem Jahr waren neben der VFON auch Vertreter des Verbands Alb-Bodensee Oberschwäbischer Narrenzünfte, Närrischer Freundschaftsring Neckar-Gäu, Narrenvereinigung Hegau-Bodensee, Alemannischer Narrenring und der Narrenfreundschaftsring Zollern-Alb dabei. Der Scheck, in Höhe von 2222,22 Euro, den die Narren spendeten, geht an die Stiftung „Singen mit Kindern“, deren Schirmherrin Gerlinde Kretschmann ist.

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