Freitag, 23 Februar 2018

Zeiten, in denen Narren die einzig Vernünftigen sind (SWP)

Einen Heiratsantrag wie im vergangenen Jahr gab’s heuer beim Hayinger Zunftmeisterempfang gestern Vormittag im „Kreuz“ nicht. So etwas ist ja schlecht zu toppen. Aus dem Antrag ist inzwischen die Ehe zwischen Sandra und Daniel Knorr geworden, der als Zunftmeister durch das Programm führte, während seine Sandra als Bedienung alle Hände voll tun hatte.

Am Rednerpult führte Landrat Thomas Reumann die Riege der prominenten Gäste an, seit Trochtelfingen heiße er ja Thomas Landrat, erfuhren die Anwesenden. „Wir leben in Deutschland in Zeiten, da sind die Narren die einzig Vernünftigen“, seufzte er. „Brauchtum, Tradition, Frohsinn und Geselligkeit“ würden die Gesellschaft zusammenhalten.

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Butzengeiger wird Ehrenkatzenmusikantendirigent (Schwäbische)

Ein Höhepunkt der Gammertinger Hausfasnet ist seit jeher der Bürgerball und das war dieses Jahr nicht anders. Anders waren die Besucherzahlen, denn die gingen diesmal deutlich nach oben, die Alb-Lauchert-Halle war fast vollständig gefüllt. Höhepunkt des Abends war die Verleihung der silbernen Ehrennadel des VFON an Katzenmusikdirigent Thomas Butzengeiger sowie dessen Ernennung zum „Ehrenkatzenmusikantendirigenten.“

„Herzlich willkommen zum 5. Bürgerball in dieser schönen Alb-Lauchert-Halle“ begrüßte Moderatorin Irene Bögle alias „Bontschie“ die Gäste und führte als Zirkusdirektorin gekonnt durchs Programm. Zwischen den Auftritten glänzte sie mit Witzen und kleinen Anekdötchen. „Ich habe vor kurzem im DM Kondome gekauft und dafür auch noch Treuepunkte bekommen. Ist das normal ?“

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Ehingen Wassergewordenes Konfetti fällt auf die Zunftmeister herab (Schwäbische)

„Unsere Fasnet ist bisher wie am Schnürchen gelaufen, optimal“, sagte Zunftmeister Peter Kienle am Dienstagmittag beim Zunftmeisterempfang in der Ehinger Linde. Er begrüßte die Narren von nah und fern an einem, wie er sagte, „außergewöhnlichen Tag“. Denn das Wetter am Fasnetsdienstag war perfekt für den Umzug: blauer Himmel und Sonnenschein. Zum Empfang begrüßte Kienle auch viele weitere Gäste, darunter Oberbürgermeister Alexander Baumann, Bürgermeister Sebastian Wolf, Landrat Heiner Scheffold und die Bundestags- und Landtagsabgeordneten Ronja Kemmer und Manuel Hagel.

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Mit der Narrenzunft Obermarchtal unterwegs (Schwäbische)

SZ-Mitarbeiter Friedrich Hog begleitet die Zunft mit Häs und Maske in Scheer

Obermarchtal sz Gemeinsam mit der Narrenzunft Obermarchtal und dem Musikverein Reutlingendorf ist SZ-Mitarbeiter Friedrich Hog einen Tag beim Narrentreffen in Scheer dabei gewesen, um Hintergründe zu erfahren und Stimmungen aus der Sicht der Umzugsteilnehmer einzufangen. Dazu wurde er von Zunftmeister Florian Siegle mit dem Häs einer Fledermaus eingekleidet und hatte auch eine Holzmaske.

Die OHA wurde vor 52 Jahren als Bruderschaft der Narrenzünfte Ostrach, Herbertingen und Altshausen gegründet, Scheer ist später hinzugekommen. Im September 1969 hat sich die OHA mit der Gabelbruderschaft zusammengetan zur Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte, kurz VFON. Die Narrenzunft Obermarchtal ist im November 1969 der VFON beigetreten. Um den Zunftmeisterempfang in Scheer nicht zu verpassen, geht es für VFON-Präsidenten Reinhard Siegle und Zunftmeister Florian Siegle bereits am frühen Morgen los. Dort treten neben der Schirmherrin, Landrätin Stefanie Bürkle, auch weitere Redner auf, sie alle haben liebevoll gereimt, und wissen über die regionalen Ereignisse Bescheid. Da der Fasnetsnarr sich in der Tradition des Hofnarren sieht, genießt er bei entsprechenden Reden Narrenfreiheit.

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Besondere Ehre für zwei besondere Narren (Schwäbische)

Auf insgesamt 50 Jahre ehrenamtliches Engagement für den Rälle können die Zwiefalter Zunfträte Eberhard Schäfer (20 Jahre) und Carlo Schwarz (30 Jahre) zurückblicken. Die Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte (VFON) würdigte diese Dienste nun im Rahmen des Zunftmeisterempfangs vor dem großen Narrensprung am Fasnetssonntag.

Gemeinsam mit Brauchtumsmeister Elmar Herter überreichte Reinhard Siegle, Präsident der Vereinigung, den beiden verdienten Narren die silberne beziehungsweise goldene Ehrennadel.

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Alt-Landrat Heinz Seiffert erhält die Narrenkappe (Schwäbische)

Regierungspräsident Klaus Tappeser überreicht diese dem Ehinger in einem Salamander-Kostüm

Tübingen/Ehingen tg/sz Für andere Sitten und Gebräuche im Regierungspräsidium Tübingen hat am Dienstagnachmittag der traditionelle Narrenempfang des Regierungspräsidiums Tübingen und der Narrenzünfte gesorgt. Alt-Landrat Heinz Seiffert hat dabei die Narrenkappe überreicht bekommen.

Als Salamander verkleidet begrüßte Regierungspräsident Klaus Tappeser in Versform Hästräger der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte, des Alemannischen Narrenrings, des Närrischen Freundschaftsrings Neckar-Gäu, der Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte, des Narrenfreundschaftsringes Zollern-Alb und des Verbandes Alb-Bodensee-oberschwäbische Narrenvereine.

Hier ein Auszug aus der Begrüßung durch Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser:

„Als größter Narr in diesem Tempel, vergess ich heut den Alltagskrempel, vom Fasnetsvirus infiziert, begrüße ich euch ungeniert.“

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