Donnerstag, 24 September 2020

Burrenweiblezunft Einhart

Burrenweiblezunft Einhart

EinhartWenn sich hinter Ostrach das Ostrachtal in Richtung Donau weitet, liegt wenige Kilometer entfernt das Örtchen Einhart am rechten Rand des Tales. Der Name ,,Einhart" (Inhart) bedeutet, der ,,im Wald." Dies läßt auf eine alemannische Siedlung schließen.

Narrenruf :  Burra  -  Weible

www.burrenweiblezunft.de

Für die einzelnen Maskenbeschreibungen bitte klicken

Das Burrenweible

BurraweibleDas Burrenweible, ist die Hauptmaske der Einharter Burrenweiblezunft und eine Sagengestalt. Nach der Sage hat diese Person im 17. Jahrhundert, im benachbarten Burren-Wald in einer Burg gelebt. Reste dieser Burg sind noch ersichtlich.Das Häs des Burrenweible verkörpert die ehemalige Burgfrau. In der Maske kommt der Geiz, dem diese Burgfrau während ihres Lebens fröhnte, besonders durch das spitze Kinn und die lange Nase, zum Ausdruck. Dieser Geiz und des Bettlers Fluch ließen die Burgfrau in die Geisterwelt eingehen.

Der Weithart-Geselle

Der Weithart-Geselle, ist die Begleitmaske zum Burrenweible. Er verkörpert das Geisterwesen im Wald. Das Wort Weithart bedeutet der ,,weite Wald" und ist gleichzeitig der Landschaftsbegriff des dem Ort Einhart angrenzenden Waldes. Das Häs mit Jägerhut verkörpert den listigen Jäger. Die Maske ist aus Holz und mit Augenbrauen aus Reisig verziert. Er trägt einen Bart aus Tannenzapfen und sein Gabelstecken ist zum Teil mit Tieren des Waldes bestückt. Er will damit sein Treiben im Wald zum Ausdruck bringen.

Weithart-Räuber

Der mit dem fuchsigen Spitzbubengesicht, Schlapphut, Fuchsschwanz und Fedra vora Gans   – des ist der rote Hans.

Der verwegene Kriegsknecht! Seid mal ehrlich,die Augenbinde macht ihn sehr gefährlich! Es ist auch der rote Hans und seid gewarnt, so sieht er aus wenn er sich tarnt! Mit Steinschoßpistole, Dolch und Schlüssel und mit einem Narrenseil sind die Räuber ausgerüstet.

Das Kräuter-Weible

IMG 3557Das Kräuter-Weible, ist eine weitere Begleitfigur und verkörpert die Frauen, die früher im Wald ihre Kräuter für die Linderung von Schmerzen und die Heilung von Krankheiten gesucht hatten um daraus Tee oder Salben herzustellen.

Brauchtum braucht Partner