Donnerstag, 24 September 2020

Narrenzunft Hayingen

Zunftbeschreibung

HayingenIn dem über 700 Jahre alten Städtchen wurde schon vor mehr als 100 Jahren "Fasnet" gefeiert. Dies berichten Aufzeichnungen aus dem Alb – Boten von 1884. Früher beschränkte sich das fasnachtliche Brauchtum hauptsächlich auf das "Maschkeren" gehen, das Veranstalten von Fasnetsumzügen ("Straßenfasnet") und von Hausbällen.
Am 25. Januar 1970 wurde die Narrenzunft Hayingen auf dem  Rathaus gegründet und “die Fasnet arrangiert”. Als Narrensymbol haben wir eine Geiß. Diese Figur stammt aus einer historischen Begebenheit, die sich an einem Turm der Stadtbefestigung, dem Kappenturm, der Sage nach zugetragen hat.

Narrenruf :  Mäck Mäck  -  Mäck mäh

www.narrenzunft-hayingen.de

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Die Geiß

Gais2Sie  tragen Holzmasken und ein Geschell, das einem ,,Geißengeschirr" nachgebildet wurde. Das Kostüm ist von der Art des Stoffes und der Farbe dem Fell der Geißen angeglichen. Die verengten Ärmel und die Kniestrümpfe sollen die schlanken Füße einer Geiß symbolisieren.

Die Rätschkäter

RaetschkaetterFrüher, als die Menschen noch mehr Zeit füreinander hatten, als es sozusagen noch ,,menschlicher" zugegangen ist, hatten die Frauen auch noch Zeit, um miteinander zu ,,ratschen" - viel leicht von einem Bauerngärtle zum anderen, über's ,,Gartenzäunle". Diesen Frauen soll mit der Maske ein ,,Denkmal" gesetzt werden. Die Holzmaske stellt ein freundliches Frauengesicht dar. Um sich auch akustisch bemerkbar zu machen, trägt die ,,Rätschkäter" eine Holzrätsche.

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