Mittwoch, 08 April 2020

Nachrichtenarchiv

Führungswechsel bei der VFON

Die Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte hat seit vergangenen Samstag einen neuen Präsidenten.

Beim diesjährigen Konvent der VFON in der Augstberghalle in Steinhilben standen Wahlen des gesamten Präsidiums für die nächsten 3 Jahre an. Nachdem sich Präsident Peter Neudert aus Bad Buchau aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Wahl stellte, wurde der bisherige Stellvertreter Reinhard Siegle Zunftmeister der Narrenzunft Obermarchtal zum neuen Präsidenten gewählt. In den frei gewordenen Stellvertreterposten wurde Gerhard Fetscher, der langjährige Zunftmeister und jetzt Ehrenzunftmeister der Narrenzunft Ostrach gewählt. 

  • fuehrungswechsel
Bei den Wahlen zum Brauchtumsmeister wurde der bisherige Amtsinhaber Elmar Herter Hayingen bestätigt, ebenso wie Kanzellar und Säckelmeister Jochen Große aus Neuhausen Filder. Erstmals besetzt wurde die Stelle eines Pressereferenten innerhalb des  Präsidiums. Hierzu wurde Uwe Seiferth von der Narrenzunft Großengstingen gewählt.  

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Narrenzunft Steinhilben 33 Jahre alt

Hülaschlappermann hat endlich eine Frau.

Von Stefanie Häussler

Närrische 33 Jahre ist die Narrenzunft Steinhilben alt. Grund genug, ausgiebig Fasnet zu feiern. Neben einer Ausstellung, die heute, Dienstag, um 19.30 Uhr in der Trochtelfinger Kreissparkasse eröffnet wird, richten die Steinhilber am zweiten Februarwochenende das Ringtreffen der Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte aus und stellen ihrer ersten Zunftfigur, dem einsamen Hülaschlappermann, erstmals eine Frau zur Seite.

  • huelaschlapper

Bevor Elferrat Heribert Locher 1977/78 die Narrenzunft aus der Taufe gehoben hat und aus dem einstigen Elferrat der Zunftrat geworden ist, gab es im Flecken schon 86 Jahre Fasnet. Drei Jahre nach der Gründung wurde der Hülaschlapper offiziell vorgestellt und die Zunfträte eingekleidet. 1983 folgte der Küchlesnarr, weitere zwei Jahre später kamen die Schwarzhülahutzel und 1990 die Schalmeien dazu. Viel gab es aus der bewegten Geschichte der Narretei zu sichten, viel wird zu bestaunen und zu hören sein.

Die Einsamkeit hat ein Ende. Der Hülaschlappermann bekommt eine Frau. FOTO: Stefanie Häussler

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Vertreter der VFON-Zünfte bei Ministerpräsident Mappus

Am 02.03. folgte die VFON einer Einladung des Staatsministeriums in Stuttgart zum närrischen Staatsempfang in die Villa Reitzenstein.

Mit von der Partie waren unter der Führung von unserem Vize-Präsidenten Reinhard Siegle und Kanzellar Jochen Große je 2 Vertreter der Narrenzünfte Burladingen, Blaustein, Daugendorf, Ehestetten, Gammertingen, Großengstingen, Hayingen, Mengen, Obermarchtal, Steinhilben, Unlingen, Unterhausen und Zwiefalten.

Die Veranstaltung wurde zusammen mit den Narrenvertretern des Allemannischen Narrenringes (ANR),des Narrenfreundschaftsringes Zollern-Alb (NFRZA), des Verbandes Alb-Bodensee-Oberschwäbischer Narrenvereine (VAN), des Närrischen Freundschaftsringes Neckar Gäu (NFRNG)  und der Narrenvereinigung Hegau-Bodensee (NVHB), die auch die musikalische Begleitung durch die Narrenkapelle Horn (Bodensee)  übernahm, durchgeführt.

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Narren drängen ins Bild

KREIS REUTLINGEN. Fasnacht stellt alles auf den Kopf. »Die da oben« werden einfach ignoriert vom einfachen Volk und abgesetzt, wie jene Bürgermeister, die aus ihren Rathäusern gejagt werden und zusehen müssen, dass dann solche das Sagen haben, die sonst das ganze Jahr über nichts zu melden haben.

Die Saison ist eröffnet. Jetzt drängen die Narren wieder ins Bild, jetzt sagt wieder jeder zu jedem »Du« und feiert mit wildfremden Menschen drauflos.
Zum ganzen Bericht im Reutlinger General-Anzeiger geht es hier

Ringlindenmessen 2010

Geselliges Ringlindenmessen am 27.12.2010 in Heudorf
Die Zünfte der VFON, der  „Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte“ trafen sich im Dorfgemeinschaftshaus in Heudorf (Bussen) zur letzten Veranstaltung vor Beginn der nächsten Fasnet. Um 15:30 Uhr konnte Vize- Präsident Reinhard Siegle stellvertretend für den erkrankten Präsidenten Peter Neudert die Vertreter aller Ringzünfte im vollbesetzten Saal des Dorfgemeinschaftshauses in Heudorf begrüßen.
Nach den Grußworten von Bürgermeister Wolfgang Wörner und Zunftmeister Edgar Hölz wurde die Versammlung mit dem gemeinsamen Singen des Ringliedes und dem Messen der Höhe der Ringlinde begonnen. Elmar Herter, Zimmer- und Brauchtumsmeister des Rings konnte nach mühsamem Aufstieg auf die bereitgestellte Leiter eine Höhe von 6,09 m messen, dies entspricht einem Zuwachs von 69 cm seit letztem Jahr. Das Ergebnis wurde traditionsgemäß mit dem Kultlied zum Ringlindenmessen von Franz Hermanutz bekannt gegeben.       -> siehe auch Bildergalerie und Presse !!!

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Brauchtum braucht Partner