Mittwoch, 20 November 2019

Wenn aus Fasnet etwas "Immaterielles" wird (Schwarzwälder Bote)

us dem ganzen Südwesten kamen sie am Samstag angereist, die Brauchtumshüter der Schwäbisch alemannischen Fasnet, um sich im schmucken Zunftheim der Ergenzinger Narren auszutauschen und Erfahrungen weiter zu geben.

Rottenburg-Ergenzingen. Eingeladen zu dieser jährlich stattfindenden Veranstaltung hatte dieses Mal der närrische Freundschaftsring Neckar Gäu. Von den insgesamt 13 närrischen Vereinigungen im Südwesten waren zehn der Einladung gefolgt.

Nach den Willkommensgrüßen durch Ergenzingens Ortsvorsteher Reinhold Baur und Ringpräsident Thomas Fischer stand zunächst ein Besuch im Narrenmuseum "Milchhäusle" auf der Tagesordnung. Dann ging es unter der Federführung von Neckar-Gäu-Brauchtumsmeister Jakob Holocher aus Eutingen ins "Eingemachte". Was dann so lapidar auf der Tagesordnung stand, nämlich die Abfrage, wie denn bei den jeweiligen Verbänden in Sachen "immaterielles Kulturerbe" der aktuelle Stand sei, barg dann doch erheblichen Zündstoff.

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Verdiente Narren geehrt (Schwäbische)

Seit vielen Jahren sind Michael Bader, Stephan Fischer und Herbert Ott für die Narrenzunft Rälle ehrenamtlich im Einsatz. Die Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte (VFON) würdigte dieses Engagement nun im Rahmen des Zunftmeisterempfangs vor dem Narrensprung am Fasnetssonntag. Brauchtumsmeister Elmar Herter überreichte den Narren die bronzene Ehrennadel.

Michael Bader sei schon lange als Maskenträger dabei. Im Jahr 1999 nahm er sich der Technik beim Zunftball an, 2009 folgte die Wahl in den Zunftrat. Als Verantwortlicher für Licht, Ton und Technik garantiere und verbessere er bis heute die Qualität derer in der Rentalhalle. „Ein wahres Organisationstalent, dem der Schalk im Nacken sitzt und der sein Herz an der richtigen Stelle trägt“, so Herter im Namen der Narrenzunft.

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Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte feiert in Ertingen (SWP)

Die VFON feierte am Samstag ihr 50-jähriges Bestehen. Zelebriert wurde dieser besondere Anlass in der Kulturhalle in Ertingen mit einem großen Bankett.

Ein wenig Fasnets-Atmosphäre machte sich am Samstag in der Kulturhalle in Ertingen breit. Kein Wunder, denn die Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte feierte ihr 50-jähriges Bestehen und zwar an jenem Ort, an dem erste Überlegungen zu ihrer Gründung angestellt wurden. Mit Fritz Eisele – damals Zunftmeister in Scheer - war der letzte noch lebende Mann der ersten Stunde unter den Gästen und wurde mit stehenden Ovationen gefeiert.

Hochkarätiges Publikum

Die Bedeutung des Jubiläums wurde auch in der Gästeliste deutlich. Regierungspräsident Klaus Tappeser war mit seiner Frau Priska nach Ertingen gekommen. Der Biberacher Landrat Dr. Heiko Schmid und sein einstiger Kollege aus Sigmaringen, Dirk Gaerte, ebenfalls in Begleitung seiner Frau Regine, sangen das Ringlinden-Lied inbrünstig mit. Eine ganze Reihe von Bürgermeistern machte den Narren die Ehre, unter ihnen der Zwiefalter Schultes Matthias Henne.

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Obermarchtal/Stuttgart Obermarchtaler Narren zu Besuch beim Ministerpräsidenten (Schwäbische)

Beim närrischen Staatsempfang des Baden-Württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann sind am Mittwoch auch Vertreter der Obermarchtaler Zunft mitsamt Bürgermeister Martin Krämer dabei gewesen.

 „Bätscher“ für Kretschmann

„Ich geb’ das Zepter aus der Hand. Regiert Ihr Narren jetzt im Land“, rief Kretschmann den rund 200 Narren entgegen. Unter ihnen waren 15 Narren aus Obermarchtal, da Reinhard Siegle, Ehrenzunftmeister und Präsident der Vereinigung freier oberschwäbischer Narrenzünfte (VFON), den Reigen der Maskenträger anführen durfte. Bei seiner Rede staubte er den Ministerpräsidenten ab, gab ihm einen Obermarchtaler „Bätscher“, ein närrisches Lärminstrument der Marchtaler Hästräger, um ungebetene Krawallmacher aus dem Landtag zu vertreiben.

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Obermarchtal Viele Vorschriften ärgern Narren (Schwäbische)

Vertreter von 14 Narrenverbänden haben sich am Samstag zur „49. Arbeitstagung Südwestdeutscher Narrenvereinigungen und Narrenverbänden“ im Bildungshaus des Obermarchtaler Klosters getroffen. Am Rand der Tagung hat sich die Schwäbische Zeitung mit Reinhard Siegle, Präsident der Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte VFON, Roland Wehrle, Präsident der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte VSAN, und Rainer Hespeler, Präsident der Narrenverinigung Hegau-Bodensee, unterhalten.

„Wichtigstes Thema der Tagung war der Runde Tisch mit dem Innenminsiterium“, so Roland Wehrle. Stetig strenger werdende Vorschriften und Auflagen für Fasnetsveranstaltungen auf der Straße und in Hallen machen den Obernarren seit Jahren Kopfzerbrechen. „Wir sind jetzt auf einem guten Weg, Verbesserungen herbeiführen zu können“, betonte Wehrle. Reinhard Siegle erklärt: „Einerseits ist der Normenkontrollrat Baden-Württemberg dabei, eine intensive Bestandsaufnahme der einschlägigen Vorschriften zu machen und andererseits haben wir uns bereits zwei Mal mit dem Innenministerium zum Runden Tisch getroffen, um über Probleme mit Sicherheitsauflagen, Datenschutz, Brandschutz oder Hygieneverordnungen zu diskutieren. Im Mai steigt das dritte Treffen in Stuttgart.“ Einig waren sich die drei Narrenpräsidenten, dass ihre Anliegen im Ministerium ernstgenommen werden und dass sich „bald was in dieser Sache bewegen wird“.

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Narren spenden über 2000 Euro (Schwäbische)

Zusammen mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann haben Narren aus der Region die Fasnetszeit eingeläutet. Beim Närrischen Staatsempfang der Landesregierung gaben sich neben dem Zwiefalter Rälle und dem Unlinger Stachajoggl 200 weitere Narren aus sieben Narrenvereinigungen die Ehre. Angeführt wurde die Narrenschar von der Zwiefalter Lumpenkapelle „Sauhaufen“.

Wenn der Ministerpräsident Kretschmann zum traditionellen närrischen Staatsempfang in die Landesregierung einlädt, dann lassen sich die Narren nicht zweimal bitten. Neben der Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte, der auch die Zwiefalter, Ehestetter....

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