Samstag, 20 April 2019

90 Jahre und kein bisschen müde (Schwäbische)

Die Wurzeln der Zwiefalter Narren reichen bis in das Jahr 1929 zurück. Die Historie der Fasnet steht im engen Zusammenhang mit der Geschichte des ehemaligen Klosters. Die beiden Hauptfiguren der Zwiefalter Fasnet – der „Klosterrälle“ und der „Zwiefalter Hansel – finden in der klösterlichen Literatur erste Erwähnung. Das 90-jährige Jubiläum wird am 16. und 17. Februar groß gefeiert – mit Narrenparty, Narrenbaum stellen ud einem großen Umzug am Sonntag.

Dem jahrhundertelangen, losen Fasnetstreiben im Klosterort wurde am 15. März 1929 mit der Gründung eines Narrenvereins eine Struktur gegeben. Statt des bisherigen Komitees wurden ein Vorstand und ein Aktionsausschuss gewählt, ein Gründungsprotokoll liegt vor und auch ein Einladungsplakat für die „Zwiefalter Fastnacht 1929“ ist noch vorhanden. In den Aufzeichnungen ist ein „Klosterrälling“ (Gipsfigur) erwähnt und schon bald setzte sich der Narrenruf „Rälle - hui“ durch. 1935 trat zum ersten Mal ein „dicker Mann“ an der Zwiefalter Fasnet auf. Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges war Zwiefalten für die gesamte Zwiefalter Alb der Anziehungspunkt an der Fasnet mit seinem weithin bekannten Umzug am Fasnetsdienstag.

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