Donnerstag, 22 August 2019

„Saubloder“ für die närrische Moderatorin (Schwäbische)

Nicht nur aus oberschwäbischen Gefilden waren am Sonntagnachmittag die zahlreichen geladenen Gäste zur idyllisch verschneiten Wimsener Mühle gekommen, um der Verleihung des traditionellen Fastnachtspreises beizuwohnen. Zum siebten Mal wurde die „Goldene Saubloder“ verliehen, aber zum ersten Mal an eine Frau. Alle zwei Jahre geht der Preis an eine prominente Persönlichkeit, die sich auch um die Bräuche der oberschwäbischen Fasnet verdient gemacht hat. Da dies bei Sonja Faber-Schrecklein in hohem Maße der Fall ist, hat das Ordenskapitel der VFON – der Vereinigung Oberschwäbischer Narrenzünfte – die bekannte SWR-Moderatorin zu dem originellen Preis auserkoren, der zwei Jahre zuvor dem EU-Kommissar Günther H. Oettinger überreicht worden war.

Wie der Präsident des Verbandes, Reinhard Siegle, in seiner Begrüßungsrede betonte, sei man auf der Suche nach einer preiswürdigen Person mit den oberschwäbischen Attributen „herzlich, schaffig, fleißig, urig“ – die sich außerdem auch um das Kulturgut Fasnet verdient gemacht habe – zwangsläufig auf die facettenreiche Persönlichkeit Faber-Schreckleins gestoßen: „Viele kennen sie aus den TV-Sendungen mit Professor Mezger.“ Seit bereits 25 Jahren moderiert die „Frau, die jeden Narren im Griff hat“, mit ihrem Kollegen Werner Mezger die landesweiten Fastnachtsübertragungen mit wachsender Beliebtheit.

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