Dienstag, 10 Dezember 2019

Obermarchtal Viele Vorschriften ärgern Narren (Schwäbische)

Vertreter von 14 Narrenverbänden haben sich am Samstag zur „49. Arbeitstagung Südwestdeutscher Narrenvereinigungen und Narrenverbänden“ im Bildungshaus des Obermarchtaler Klosters getroffen. Am Rand der Tagung hat sich die Schwäbische Zeitung mit Reinhard Siegle, Präsident der Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte VFON, Roland Wehrle, Präsident der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte VSAN, und Rainer Hespeler, Präsident der Narrenverinigung Hegau-Bodensee, unterhalten.

„Wichtigstes Thema der Tagung war der Runde Tisch mit dem Innenminsiterium“, so Roland Wehrle. Stetig strenger werdende Vorschriften und Auflagen für Fasnetsveranstaltungen auf der Straße und in Hallen machen den Obernarren seit Jahren Kopfzerbrechen. „Wir sind jetzt auf einem guten Weg, Verbesserungen herbeiführen zu können“, betonte Wehrle. Reinhard Siegle erklärt: „Einerseits ist der Normenkontrollrat Baden-Württemberg dabei, eine intensive Bestandsaufnahme der einschlägigen Vorschriften zu machen und andererseits haben wir uns bereits zwei Mal mit dem Innenministerium zum Runden Tisch getroffen, um über Probleme mit Sicherheitsauflagen, Datenschutz, Brandschutz oder Hygieneverordnungen zu diskutieren. Im Mai steigt das dritte Treffen in Stuttgart.“ Einig waren sich die drei Narrenpräsidenten, dass ihre Anliegen im Ministerium ernstgenommen werden und dass sich „bald was in dieser Sache bewegen wird“.

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